
Durch die Vermischung mit hebräischen und slawischen Wörtern entstand eine eigenständige Sprache, das Jiddisch. Diese Sprache der osteuropäischen Juden, den Aschkenasi, ist aber vom Aussterben bedroht, ebenso wie das Ladino, (judenspanisch) das von den Juden im maurischen Spanien, den Sepharden, gesprochen wurde.
Als im Jahr 1492 die Juden endgültig aus Spanien vertrieben wurden, nahmen sie ihre Sprache, das Ladino, und ihre Lieder mit ins Exil.
Diese Lieder wurden, ebenso wie die jiddischen, jahrhundertelang mündlich überliefert. Sie sind voller Gefühl und schildern das Leben in all seinen Farben, eben „Lieder von der Liebe und dem Leben.“